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Jetzt nehmen Springreiter die Redefiner Reithallen in Beschlag

POSTED ON 18. März 2015  - POSTED IN News Zucht + Sport
Die Titelverteidiger aus 2014 (c) J.Wego

Die Titelverteidiger aus 2014 (c) J.Wego

Gerade erst haben Reiter und Pferde nach der Hallen-Landesmeisterschaft im Dressurreiten das Landgestüt Redefin verlassen, da nehmen Springreiter die Anlage schon wieder in Beschlag. Von Freitag bis Sonntag findet die Hallen-Landesmeisterschaft der „Parcoursakrobaten“ in sechs Altersklassen statt. Schon am Mittwoch startet das Leben in den beiden großen Reithallen. Für einen sogenannten Springpferdetag mit fünf Prüfungen für junge Pferde und ein Springen der Klasse L sind allein 334 Meldungen eingegangen. Insgesamt wird es durch Teilungen wegen der großen Starterfelder zehn Entscheidungen geben. Bereits um 8.00 Uhr geht es los und erst gegen 20.30 Uhr wird der letzte Sieger geehrt.

Etwas ruhiger geht es am ersten Wettkampftag der Hallenmeisterschaft zu. Ab 11.00 Uhr gibt es die 1. Wertungsprüfung für Damen. Einem Springen der schweren Klasse (14.30 Uhr), das nicht zum Meisterschaftsprogramm gehört, schließt sich die 1. Wertung für Nachwuchsreiter bis 21 Jahre an. Am Samstag beginnt das Meisterschaftsprogramm um 9.00 Uhr. Tageshöhepunkt ist um 16.00 Uhr ein schweres Springen, die 1. Wertung für Reiter der S-Klasse. Anschließend wird im beheizten Zelt gefeiert. Dazu sind neben den Reitern alle interessierten Gäste eingeladen.

Der Finaltag beginnt um 8.00 Uhr mit der 2. Wertungsprüfung für Ponyreiter (U16). Nachwuchsreiter (U21) und Damen schließen sich mit einer geteilten M-Prüfung an. Zu mittäglicher Zeit um 12.00 Uhr steigen die Ü40-Reiter in eine L-Prüfung ein, die nicht, bzw. nicht mehr in der gehobenen Klasse Reiten, um ihre Meisterin oder ihren Meister zu ermitteln. Vor dem Großen Preis, einem S-Springen ausgeschrieben mit Stechen, treten die U16 Reiter auf Großpferden zu ihrer 2. Wertungsprüfung an. Der Große Preis ist hochkarätig besetzt. Es gibt ein erneute Aufeinandertreffen der MV-Reiter mit Christof Kauert vom Schönebecker SC, der gerade das 6. Mecklenburger Hallen-Derby in Neu Benthen gewonnen hat. Erstmals nach seinem Unfall im Abreitzelt beim CSI Schwerin steigt mit Christoph Maack einer der talentiertesten Nachwuchsreiter in MV wieder in den Sattel. Der 16-Jährige aus Kirch-Mummendorf nimmt an der Großen Tour teil.

Philipp Makowei, sein Schwager Thomas Kleis (beide Gadebusch) und André Plath (Poel) reiten am Donnerstag und Freitag noch beim CSI in Braunschweig und vertreten zusammen mit Heiko Schmidt (Neu Benthen) Mecklenburg-Vorpommern bei der Deutschen Hallen-Mannschaftsmeisterschaft. Ab Samstag wollen sie aber in Redefin um die Meisterschaft mitstreiten.
Die Prüfungen werden gegen 16.00 Uhr beendet sein und danach werden hoffentlich viele Besucher den Reitern bei der feierlichen Meisterehrung ihre Referenz erweisen. Vier Tage Springsport also im Landgestüt Redefin. Die Veranstalter zeigen sich besonders familienfreundlich und gewähren an allen Tagen freien Eintritt.

Den Abschluss der geballten „Frühjahrsofferte“ in den Redefiner Reithallen machen am 28. März die Gespannfahrer, die ebenfalls um Meisterschärpen ringen. Es gibt Kombinierte Hindernisfahren für Ein-, Zwei- und Vierspänner (Zwei- und Vierspänner jeweils für Pferde und Ponys getrennt). Auch für diesen Tag ist das Meldeergebnis mit 60 Gespannen erheblich. Also dann auf nach Redefin. (FW)

Text: Franz Wego
Foto: Jutta Wego
Die Titelverteidiger: v.r. Christin Wascher, Friederike Lass, Stefanie Reckendorf, Gesine Jürgens, Christoph Maack, Heiko Schmidt

Für Dressurfreunde gibt es am Wochenende einen Leckerbissen in Redefin

POSTED ON 11. März 2015  - POSTED IN News Zucht + Sport

Wirft man einen Blick auf den Terminkalender des Landgestüts Redefin, so stehen da allein im 1. Halbjahr, inklusive Lehrgangsmaßnahen, Seminare, Kulturevents und Turniere, 78 Veranstaltungen. Eine unglaublich große Zahl, die die Bedeutung der kulturhistorischen Anlage und Einrichtung für unser Land deutlich macht.

Gerade erst fand die große Hengstschau vor vollen Rängen mit 22 Gestütshengsten statt, die großen Anklang fand. Da rüsten sich die Mitarbeiter und Helfer des Gestüts schon wieder zum nächsten Turnier.

Tanja Schneider und Fashion Week (c) Jutta Wego

Am kommenden Samstag und Sonntag (14.-15.3.) wird in Redefin die Hallen-Landesmeisterschaft im Dressurreiten ausgetragen. Aufgrund der hohen Nennungszahlen wird parallel in zwei Hallen geritten. In fünf Altersklassen werden Titel vergeben, die je zwei Wertungsprüfungen zu absolvieren haben. Los geht es am Samstag in der großen Halle hinter dem historischen Portal um 8.15 Uhr mit einer Wertungsprüfung für Reiter bis 21 Jahre im Leistungssegment der Klasse M. Während die Ponyreiter um 8.30 Uhr in der etwas kleineren Halle in der Nähe des Turnierplatzes beginnen. Auch am Sonntag fangen die Nachwuchsreiter mit einer M-Dressur um 8.30 Uhr an.

Neu ist in diesem Jahr, dass auch den Reitern mit körperlichem Handicap Prüfungen angeboten werden. Reiter der höchsten Leistungsklassen reiten in der schweren Klasse S, um in gemeinsamer Konkurrenz von Damen und Herren ihre Meisterin oder Meister zu ermitteln. Titelverteidiger ist Roland Lüders vom Gestüt Kempke Hof in Plaaz, der auch in diesem Jahr wieder dabei ist und drei Pferde gemeldet hat. Während die sogenannten Ü40-Reiter (solche ab 40 Jahre, die nicht mehr in Klasse S reiten) ihre Wertungsprüfungen bereits am Samstag abschließen und den neuen Hallen-Landesmeister ehren, wird die Meisterehrung für alle anderen Altersklassen am Sonntag gegen 15.30 Uhr feierlich vollzogen.

Die Mitarbeiter des Landgestüts haben danach nur zwei Tage Zeit sich etwas vom Organisationsstress zu erholen. Bereits am Mittwoch nehmen Springreiter die Anlage in Beschlag, um zunächst ihre jungen vier- bis sechsjährigen Pferde im Rahmen von Springpferdeprüfungen zu präsentieren. 330 Startmeldungen gibt es allein für diesen Tag der um 8.00 Uhr beginnt und sich bis nach 20.00 Uhr hinziehen wird.

Von Freitag bis Sonntag findet dann die Hallen-Landesmeisterschaft für die Springreiter statt, bei der ebenfalls sechs Titel vergeben werden und die knapp 600 Meldungen hat. Die Anfangszeiten sind Freitag um 11.00 Uhr, Samstag um 9.00 Uhr und Sonntag um 8.00 Uhr. Gegen 16.30 Uhr findet die Meisterehrung statt. Neben der großen Mehrheit mit Rang und Namen unter den Springreitern im eigenen Land, sind zahlreiche Leistungsträger aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Brandenburg dabei. So dass ein echter Leistungsvergleich unter den norddeutschen Reitern zu

erwarten ist. Heiko Schmidt wird seinen im Vorjahr errungenen Titel im S-Bereich allerdings nicht verteidigen können, weil er zeitgleich zusammen mit Holger Wulschner beim CSI in Braunschweig am Start ist.

Den Abschluss der geballten „Frühjahrsofferte“ in den Redefiner Reithallen machen am 28. März die Gespannfahrer, die ebenfalls um Meisterschärpen ringen. Es gibt Kombinierte Hindernisfahren für Ein-, Zwei- und Vierspänner (Zwei- und Vierspänner jeweils für Pferde und Ponys getrennt). Auch für diesen Tag ist das Meldeergebnis mit 60 Gespannen erheblich. (FW)

 

Bildtext

Eines der großen Dressurtalente im Land ist die 15-jährige Tanja Schneider, die in Redefin von Michael Thieme trainiert wird, 2014 bei den Nachwuchsreiter in Kl. M Bronze gewann und mit Fashion Week wieder dabei ist. Foto: Jutta Wego

Text: Horse Media Wego

Ein Leben für die Pferde

POSTED ON 6. Februar 2015  - POSTED IN Allgemein, News Zucht + Sport

Jürgen Frahm – ein Pferdezüchter und Mann der Scholle wird 80

Jürgen Frahm und De La Sol (unter Enkel Steffen Frahm)Am 6. Februar wird der bekannte Pferdezüchter Jürgen Frahm aus Luckwitz bei Wittenburg 80 Jahre alt. Zusammen mit seiner Frau Anne, mit der er im November dieses Jahres auf 60 Ehejahre zurück blickt, erfreut sich der Jubilar bester Gesundheit. Durch die Kriegsgeschehnisse schon in jungen Jahren in die Pflicht genommen, musste der Bauernsohn schon mit 18 Jahren den elterlichen 20ha Hof in Eigenverantwortung übernehmen.

Auch der Hof Frahm blieb nicht von der sozialistischen Zwangskollektivierung verschont und 1960, Jürgen Frahm war 25 Jahre alt, musste er seinen Hof in die LPG einbringen. Bis 1990, beginnend in Luckwitz in der LPG „Heckenrose (Typ I), gab es mehrere Umstrukturierungen und Jürgen Frahm war zu Beginn vornehmlich als Traktorist tätig. Später, als sich Tier- und Pflanzenproduktion teilten, gehörte er in der LPG (P) Schabow zum Vorstand und war darüber hinaus in der Gemeindevertretung tätig.

Als junger Mann und Vater von drei Kindern schloss sich Jürgen Frahm der Reitsportgruppe in Luckwitz an, die später in die Sektion Pferdesport Perdöhl eingegliedert wurde. Jürgen und Anne Frahm haben drei gemeinsame Kinder. Die beiden Mädchen sind aktuell im Lehrerberuf tätig und Sohn Hans-Joachim hat den Pferdebazillus seines Vaters geerbt. Als Gestütswärter im Landgestüt Redefin kennt man den 57-jährigen vornehmlich als Fahrmeister an den Leinen des Großen Mehrspänners bei den Hengstparaden. Der ganze Stolz von Jürgen und Anne Frahm gilt ihren neun Enkeln und 11 Urenkeln. Enkel Steffen Frahm (28) erlernte im Landgestüt Redefin den Beruf des Bereiters und gehört auf der Hengststation von Jens Meyer in Dorum (Weser-Ems) inzwischen zu den erfolgreichsten deutschen Dressurreitern.

Nach der politischen Wende 1990 konnte Jürgen Frahm den elterlichen Hof mit 20 Hektar Land wieder in Besitz und Bewirtschaftung nehmen. Nun rückte die Pferdezucht in Luckwitz immer mehr in den Vordergrund, zusätzlich angespornt durch Sohn Hans-Joachim und später Enkel Steffen. Mit der bereits im Besitz befindlichen Stute Ortella (v. Ortolon / Grollus xx) aus dem wertvollen Stamm von Friedrich Voss aus Neu Garge wurde auf dem Hof in Luckwitz gezüchtet. Aus ihr stammt die Springstute Winora von Weltfriede und Goldmady von Golden Miller.

Aus der Goldmady zog Jürgen Frahm 2001 seine Staatsprämienstute Weltdame von Weltfriede. Die Stute Weltdame zählt heute noch zu seiner besten Stute und soll auch 2015 wieder ein Fohlen bringen. 2008 stellte sie mit der Brillantringstute De La Sol (v. Dionysos) die Reservesiegerstute von Mecklenburg-Vorpommern, die zuvor in Redefin Eintragungs- und Leistungsprüfungssiegerin mit Wertnote 8,71 wurde. Enkel Steffen ritt De La Sol im selben Jahr zur Landeschampioness der dreijährigen Mecklenburger Reitpferde und nahm mit ihr am Bundeschampionat teil.

Der letzte züchterische Erfolg von Jürgen Frahm ist der Landeschampion der sechs-/siebenjährigen Mecklenburger Dressurpferde 2014 mit Sansolino. Er stammt aus der Anpaarung der Weltdame und dem Hengst Samarant. Im April 2011 wurde Jürgen Frahm für sein großes züchterisches Engagement zum Wohle der Mecklenburger Pferdezucht mit der Ehrennadel des Verbandes der Pferdezüchter in Gold ausgezeichnet.

Wir wünschen dem Jubilar noch viele weitere Jahre bei guter Gesundheit, eine schöne Geburtstagsfeier im Kreis von Freunden und seiner Familie, der sich im November die Diamantene Hochzeit anschließt.

 

Foto:
Jürgen Frahm mit der Staatsprämienstute De La Sol (v. Weltfriede / Dionysos) und Enkel Steffen Frahm im Sattel, der sie zur Landeschampioness geritten hat und mit ihr am Bundeschampionat teilnahm.

Text: Franz Wego
Foto: Jutta Wego

Die Hallensaison in Redefin beginnt mit den Buschreitern

POSTED ON 15. Januar 2015  - POSTED IN News Zucht + Sport

Hallenlandesmeisterschaften im Vielseitigkeitsreiten

In den gestütseigenen Reithallen eines der schönsten Deutschen Landgestüte finden am 21. und 22. Februar 2015 bereits zum 2. Mal die Hallenlandesmeisterschaften im Vielseitigkeitsreiten statt. In zehn Prüfungen und zwei kombinierten Prüfungen messen sich Reiter aus Niedersachsen, Sachsen Anhalt, Brandenburg, Holstein und Mecklenburg Vorpommern. Treten am Samstag erst die Ü21-jährigen in Prüfungen der Klasse A an, so messen sich am Sonntag die Junioren und VS-Einsteiger sich in den abwechslungsreichen Wettbewerben der Klassen E und A und bewerben sich um die begehrten Titel des Hallenlandesmeisters.

Bereits im letzten Jahr hatten Organisation und Teilnehmer einen tollen Turniertag, der so richtig Spaß gemacht hat. In diesem Jahr haben die Veranstalter um Mecklenburgs VS-Ausschussvorsitzende Frau Bianca Sack die Wünsche aller Beteiligten umgesetzt und in 2015 ein zweitägiges Turnier ausgeschrieben.

Kommen Sie und feuern Sie Ihren Favoriten an, für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Foto: Karl Lohrmann — Vorjahressiegerin der komb.Prüf. A, Stina Packheiser mit Lena —
Text: Kirsten Stelljes

Neues Jahr, neues Glück? Wir geben Ihnen die Unterstützung, die Sie brauchen!

POSTED ON 5. Januar 2015  - POSTED IN Allgemein, News Zucht + Sport

Das Jahr 2015 ist noch ganz jung und schon gehen die ersten Planungen wieder los.
Welcher Hengst für meine Stute? Welche Wettbewerbe für meine Sportpferde?

Das Landgestüt bietet Ihnen ein breites Spektrum an Vererbern für Ihre Stuten und an sportlichen Wettbewerben für Ihren Turniereinsatz.

 

Züchterisches

Celencio  (c) Foto Tammo Ernst

Celencio (c) Tammo Ernst

Und auch im Landgestüt Redefin ist die Planung für die Hengstverteilung schon weit fortgeschritten.

Aufmerksamen Züchtern (mit Zugriff auf das Internet) ist es sicher nicht entgangen, dass unsere Neuzugänge und das Hengstlot 2015 schon auf der Homepage zu sehen und die Verteilung auf die verschiedenen Stationen im Lande und über die Landesgrenzen hinaus bereits veröffentlicht ist. Vier neue Junghengste bereichern schon jetzt das diesjährige Hengstlot, einzelne Verhandlungsgespräche für 1-2 weitere Hengste laufen noch.

Viva Vulkano (c) ACPantel

Viva Vulkano (c) ACPantel

Lassen Sie sich überraschen!

Zunächst sind da für die EU-Besamungsstation Redefin der lackschwarze, bewegungsstarke CELENCIO, v. Cennin – Florencio I – Feiner Stern (Neuzugang für das Landgestüt Redefin in einer Besitzergemeinschaft mit Dr. Mario von Depka Prondzinski), oder VIVA VULKANO, brauner Sohn des Vulkano, aus einer Mutter von Lordanos – Askari (Besitzergemeinschaft A. Kamphorst, J. Lansink und LG Redefin), welcher die Jugendjahre im Landgestüt verbringen wird, um danach von Jos Lansink im großen Sport vorgestellt zu werden.

 

Last Man (c) ACPantel

Last Man (c) ACPantel

Aus der Junghengstaufzucht des Landgestüts gibt es auch einen Neuzugang im Lot, hier wurde LAST MAN, v. Last Man’s Hope – Stakkato – Eiger I gekört und wird Ihren Stuten in diesem Jahr über die Deckstation Göhren-Lebbin zur Verfügung stehen.

Van Halen (c) ACPantel

Van Halen (c) ACPantel

Als vierter Neuzugang ist VAN HALEN zu nennen, dunkelbrauner Sohn des Vigo d’Arsouilles – Canturo  – Concept (Bes.: Guido Klatte, Lastrup), welcher in der Besamungsstation Rostock aufgestallt wird.

 

 

Ein alter Bekannter unter den Kaltbluthengsten kommt nach einjähriger Pause wieder nach Redefin zurück, mit einigen Erfolgen im Gepäck. Zahlreiche hochprämierte Fohlen, sowie die ersten gekörten Söhne zieren seinen Zuchterfolg.

Louis (c) P.Tendler

Louis (c) P.Tendler

LOUIS, v. Lausbub – Eldur – Enrico (Bes.: Günther Lüdders, Laschendorf) steht Ihnen in 2015 ebenfalls über Rostock zur Verfügung.

Die große Redefiner Hengstpräsentation am 07. März bietet Ihnen die Möglichkeit sich von fast allen Hengsten aus dem diesjährigen Lot ein Bild zu machen – life und in Szene gesetzt – in Ihrem Landgestüt!

Seien Sie dabei, wenn sich um 15.00 Uhr der Vorhang öffnet.

 

 

Sportliches

Dressursport bis zur höchsten Klasse

Dressursport bis zur höchsten Klasse

Im sportlichen Bereich geht es im Landgestüt ab Ende Februar wieder los.

Vom SPRINGPFERDETAG (18. Februar), über die Hallenlandesmeisterschaften in der VIELSEITIGKEIT (21./22.Februar), die Hallenlandesmeisterschaften im DRESSURREITEN (15./16. März), einen weiteren SPRINGPFERDETAG (18. März), bis zu den schon traditionellen Hallenlandesmeisterschaften im SPRINGREITEN (20.-22. März)  und dem HALLENFAHRTURNIER (28. März), wird für Amateure und Berufsreiter allerhand geboten.

Sport vom Feinsten beim CSI***

Sport vom Feinsten beim CSI***

Am ersten Maiwochenende bietet das drei-Sterne CSI Spitzensport der Extraklasse. Aus zahlreichen Ländern kommen die Spitzensportler für ein breites Angebot an Prüfungen bis zur schweren Klasse angereist. Auch das nationale Dressurturnier, welches sich in den vergangenen Jahren in diesem Rahmen etabliert hat, findet großen Anklang.

Im Sommer finden dieses Jahr erstmalig die LANDESMEISTERSCHAFTEN in Redefin statt, welche bislang in Sukow beheimatet waren. In gut 15 Kategorien werden die Meistertitel vergeben. Ob mit Handicap oder ohne, ob im Springen oder in der Dressur – an drei Tagen ringen die Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern um die begehrten Titel. Redefin wird sie mit bestens präparierten Plätzen herzlich empfangen!

 

Für die kommende Saison wünscht das gesamte Team des Landgestüts Redefin allen Reitern, Fahrern und Züchtern viel Erfolg und stets viel Glück im Stall!

Für Zuchtfragen stehen Ihnen unsere kompetenten Deckstellenleiter zur Seite, bei Sportfragen und Fragen rund um die Ausbildung und Vermarktung ist Rolf Günther Ihr erfahrener Ansprechpartner.

Rufen Sie uns an – Wir freuen uns auf Sie!

Redefiner Pferde erfolgreich in Neu-Benthen

POSTED ON 28. Oktober 2014  - POSTED IN Allgemein, News Zucht + Sport

Beim diesjährigen Landeschampionat in Neu-Benthen vom 24.-26.10.2014 waren unsere Pferde sehr erfolgreich.

Lacaro – ein Vollbruder zur diesjährigen Siegerstute der Elitestutenschau Mühlengeez – wurde
Vize-Champion der 4-jährigen Springpferde

und

Chapeau v. Chap x Pikör – unser Verkaufspferd mit Springpferdeplatzierungen der Kl.L – belegte
den 5.Platz beim Championat der 5-jährigen Mecklenburger  mit einer Wertnote von 8,4 .

Stutenherde vom Gut Flehinghaus setzt sich gekonnt in Szene

POSTED ON 22. September 2014  - POSTED IN News Tourismus, News Zucht + Sport
Shire Horse - Stutenherde des Gut Flehinghaus

Shire Horse – Stutenherde des Gut Flehinghaus

Sieben Shire-Stuten hat Gestütschef Dr. Volker Schumann, aus dem westfälischen Hattingen, mit nach Redefin gebracht. Zunächst an der Hand auf den Paradeplatz geführt, verliehen sie gleich nach dem freilassen ihrem Freiheitsdrang gekonnt Ausdruck. Im Galopp erkundeten sie den Platz und begeisterten das Publikum mit wehenden Mähnen.

Im ersten Programmpunkt des Tages hatte er bereits den Redefiner Gästen die Rassen des Shire Horse und des American Miniature Horse näher gebracht. Die Hengste Penrhos Braveheart (Shire Horse) und Scott Creek Monarch Moody Blues (American Miniature Horse) zeigten sich von ihrer besten Seite und die Gäste staunten nicht schlecht über den Größenunterschied von mehr als einem Meter.

Kein Gestüt in Deutschland bringt so viele Hengste unter einen Hut wie Redefin / Der 16-Spänner ist über all die Jahre Wahrzeichen und Abenteuer geblieben

POSTED ON 18. September 2014  - POSTED IN Allgemein, News Tourismus, News Zucht + Sport
Vorderpferd Mondras, Elitehengst und Verlasspferd für den Leinenführer des Sechzehnspänners

Vorderpferd Mondras, Elitehengst und Verlasspferd für den Leinenführer des Sechzehnspänners

Urplötzlich geht es los, der Leithengst „Mondras“, ganz vorn rechts eingespannt, zieht an, alle anderen 15 Pferde machen sofort mit. Und gleich nimmt ein deutschlandweit einmaliges Gespann ziemlich schnell seine Fahrt auf. Auf dem Kutschbock Hans-Joachim Frahm, mit einem ganzen Bündel an Zügeln in den erfahrenen Händen. Frahm ist hoch konzentriert und doch souverän. Zügig, aber doch auch elegant, erreicht das Gespann mit den 16 Pferdestärken die erste Kurve und ist auch schon aus dem Blickfeld verschwunden.

Ungewöhnlich ist, dass in diesem Jahr in diesem Gespann praktisch Großvater und Enkel einen Wagen ziehen. Und beides sind Mecklenburger Hengste.

Ganz vorn der Opa, der 20-jährige Hengst „Mondras“. Er ist der beste Partner des Gespannführers. Selbst in seinem hohen Alter ist er auch optisch ein Vorzeigehengst. Doch für den Erfolg des Gespanns sind seine Charakterfestigkeit und Zuverlässigkeit noch wichtiger. Und „Mondras“ hat viel Erfahrung im Gespannfahren.

"Radetzky", Enkel des Mondras

„Radetzky“, Enkel des Mondras

Vier Reihen weiter hinten läuft der ebenfalls stattliche vierjährige Hengst „Radetzky“ mit. Seine Mutter ist eine Tochter von „Mondras“. Das junge Tier läuft damit dem Großvater hinterher. Und das sehr diszipliniert, wie die Generalprobe zeigte. „Er hat vom Opa nicht nur den stattlichen Körperbau mitbekommen. Es ist schon erstaunlich, dass dieser Hengst als einer der Jüngsten überhaupt im Gespann mitläuft. Und das ohne mit der Wimper zu zucken“, lobt die Gestütschefin Antje Kerber das junge Tier.

Dieses Gefährt ist nur etwas für sehr erfahrene Lenker. Frahm ist das mit Sicherheit, erst in dieser Woche hat er sein 40-jähriges Dienstjubiläum im Gestüt mit den Kollegen gefeiert. Die Verantwortung für das Vorzeige-Gespann des Gestütes hat er bereits seit 1983.

Es ist nicht allein die Zahl der Pferde, die den Redefiner 16-Spänner so berühmt gemacht hat. „Hier laufen viele Hengste zusammen in einem Gespann. Das geht eigentlich gar nicht, wegen der enormen natürlichen Rivalität, die sonst unter Hengsten herrscht“, erklärt Gestütsleiterin Antje Kerber. Große Mehrspänner hätten auch andere Gestüte zu bieten. Neustadt-Dosse bietet zum Beispiel einen 20-Spänner auf, in dem allerdings „nur“ Stuten laufen. Das Redefiner Gespann dieses Jahres besteht aus neun Hengsten und sieben Wallachen, die gemeinsam zwei Runden auf dem Paradeplatz drehen. Kerber: „Das gibt es so nur bei uns. Wer so etwas in Deutschland sehen will, der muss nach Redefin kommen.“

Sechzehnspaenner_Parade2013_web

Der Sechzehnspänner in Aktion

Es ist das Bild gezähmter Urgewalt, das auch den Laien erfasst, wenn dieser gewaltige, aber doch elegante Zug ganz dicht an einem vorbeifährt. Auch auf dem weichen Boden spürt man die Gewalt der im Takt trommelnden Hufe, das Schnauben, hört die halblauten Kommandos. Und dann ist das Gespann schon vorbei. Der Wagen ist vollbesetzt. Nicht, weil die Männer und Frauen vom Gestüt mal die Fahrt genießen wollen. Die große Besatzung ist nötig, falls unterwegs doch etwas passiert. In dem Fall muss schnell eingegriffen werden. Zwei Mann reichen da nicht.

Jedes Jahr werden die 16 Pferde, die zusammen den vergleichsweise zierlichen Wagen ziehen sollen, neu zusammengestellt. Das passiert unter der Verantwortung von Dieter Brüsch und Hans-Jochim Frahm. Außerhalb der Paradezeiten leiten sie die EU-Besamungsstation des Gestütes. Brüsch ist während der Paraden auch für alle Fahrgeschäfte verantwortlich. 2014 wird das letzte Jahr für ihn in dieser Verantwortung sein. Anfang 2015 geht der Pferdekenner Brüsch in Rente. „Ich weiß gar nicht, wie wir Dieter Brüsch je ersetzen sollen“, ist seine Chefin Antje Kerber schon jetzt traurig.

Einen 16-Spänner stellt man nicht eben mal am Morgen zusammen, das ist ein Riesenakt, lange geplant. Für jedes Pferd wird ein Betreuer benötigt, dazu kommt die Mühe des Anspannens. Tier für Tier, Reihe für Reihe und das alles mit temperamentvollen Pferden. Mehr als 20 Frauen und Männer haben gut 45 Minuten zu tun. Wenn es gut läuft. Nicht immer klappt das, dann muss schnell ein anderer Hengst gefunden und eingespannt werden. Dann gibt es die zwei Trainingsrunden im Gestüt, bestaunt von allen. Und dann muss es klappen zu den Paraden. Zahlreiche Trainingseinheiten kann man sich nicht leisten, dafür ist der Aufwand für so ein Gespann viel zu groß.

„Es ist jedes Jahr aufs Neue spannend. Und dieses Bild vom 16-Spänner wird von uns schlicht erwartet. Das, was da gezeigt wird, beeindruckt nicht nur Pferdekenner. Wenn es den 16-Spänner einmal nicht mehr geben sollte, dann veranstalten wir auch keine Hengstparade mehr“ ist sich Rolf Günther, der stellvertretende Gestütsleiter ganz sicher.

Für die diesjährigen Hengstparaden gibt es noch zwei Termine am 21. und 28. September statt. Das Programm wird jeweils von 13 bis 17 Uhr geboten. An den Paradetagen sind Stallbesichtigungen von 9 bis 11 Uhr möglich. Mehr unter www.landgestuet-redefin.de oder Tickets unter: 038854-62013

Quelle: SVZ, 6. September 2014
Fotos: Archiv Landgestüt Redefin

 

Familie der Jule v. Juventus/Lauries Crusador xx mit Hannoveraner 1a-Prämie ausgezeichnet

POSTED ON 28. August 2014  - POSTED IN News Zucht + Sport

juventus_redefin_profil_n1Im Rahmen der Stutenschau auf dem Hof Hellmold in Fehrenbötel haben Thomas & Tanja Dassau eine Stutenfamilie (Mutter mit 2 Töchtern) präsentiert.

Die 9-jährige Staatsprämienstute vom Mecklenburger Landbeschäler Juventus – Lauries Crusador xx mit der 2-jährigen Floratio-Tochter und der 4-jährigen Royal Classic-Tochter wurden I a prämiert.

Wir gratulieren den Züchtern und freuen uns mit Ihnen über diesen Erfolg.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.hannoveraner-sh.de/documents/pdf/st-dassau2014.pdf

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