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Redefiner in Blüthen erfolgreich – 12 Starts, 12 Schleifen

POSTED ON 11. Juni 2014  - POSTED IN News Reit- und Fahrschule, News Zucht + Sport

Am vergangenen Pfingstwochenende konnten die Redefiner Turnierreiter um Daniel Wascher, Ralf Steinbach und Denise Scholten im brandenburgischen Blüthen wieder zahlreiche Platzierungen mit den Redefiner HENGSTEN und Verkaufspferden erringen. Und auch Beritthengst Forcados IJ zeigte sich unter Denise Scholten erfolgreich mit einem Sieg in der A-Dressur.

12 Starts, 1 Sieg und 11 Platzierungen … eine sehr schöne Leistung an einem unsagbar heißen Wochenende im Juni.

LACARO             Springpferde A** 2./ 8,0 Daniel Wascher
Candor                Springpferde A** 3./ 7,8 Daniel Wascher
Big Ben               Springpferde A** 4./ 7,6 Ralf Steinbach
David                  Springpferde A** 5./ 7,5 Ralf Steinbach
Stanjol                Springpferde A** 10./ 7,8 Denise Scholten
Candor               Springpferde A** 2./ 8,0 Daniel Wascher
ARKO JUNIOR PMS Springpferde A** 3./ 7,9 Ralf Steinbach
COSITINO         Springpferde A** 2./ 8,2 Daniel Wascher
Slide                    Springpferde A** 2./ 8,0 Ralf Steinbach
CANTURAT       Springpferde L 2./ 8,5 Daniel Wascher
CANTURAT       Springpferde M* 3./ 8,2 Daniel Wascher
Forcados IJ         Dressurprüfung A* 1./ 7.8 Denise Scholten

Alle Ergebnisse der Redefiner Pferde finden Sie ständig aktualisiert HIER!

Klasse! Weiter so…

Hamburger Derby – CEROUSI & LAMARCO bei ihren ersten Derby-Auftritten

POSTED ON 2. Juni 2014  - POSTED IN Allgemein

Bereits am Dienstag war Daniel Wascher mit „seinen“ zwei Hengsten nach Hamburg gereist. Nach erfolgreichem Vet-Check ging es am Mittwoch für CEROUSI in die erste Prüfung. Der Cero-Ussuri xx Sohn, der ebenfalls als Landbeschäler im mecklenburgischen Landgestüt Redefin seinen Dienst tut, präsentierte mit seinem ständigen Reiter Daniel Wascher eine souveräne Null-Fehler-Runde und durfte hiernach einen Tag ausruhen, bei leichtem Training. Nicht schlecht, für seinen ersten Auftritt beim Hamburger Derby!

Dafür durfte Stallnachbar LAMARCO, ebenfalls mecklenburger Landbeschäler, zeigen, was er kann. Und das tat er auch. Mit einer ebenfalls sehr schönen Null-Fehler-Runde sicherte sich der dunkelbraune Sohn des Landcapitol – Morgan den 11. Platz in der großen Konkurrenz. In der zweiten Qualifikation, zwar mit drei Fehlern behaftet, konnte sich das Reiter-Pferd-Paar einen 34.Platz sichern und damit die Teilnahme an der Finalprüfung.

CEROUSI zeigte auch in der zweiten Qualifikation der Youngster-Tour gute Nerven und absolvierte eine weitere Null-Fehlerrunde. Somit hatte Daniel Wascher auch dem zweiten Hengst die Teilnahme in der Finalprüfung gesichert. Im Finale zeigte sich dann doch die Anstrengung der vergangenen Tage und die Doppelbelastung des gut frequentierten Hengstes, der hier leider zwei Fehler machte und damit eine Platzierung verpasste.

LAMARCO konnte in seiner Finalprüfung am Sonntag einen 16. Platz erringen, leider mit 24 Fehlerpunkten, aber in einer Zeit, die auch für einen Platz auf dem Treppchen gereicht hätte.

Wir gratulieren zu einem ordentlichen Auftritt und freuen uns natürlich mit den mecklenburgischen Mitstreitern, die sich auf die vorderen Ränge kämpfen konnten!

LebensArt zaubert tolles Gartenflair

POSTED ON 2. Juni 2014  - POSTED IN Allgemein, News Tourismus

Besucherrekord: über 25 000 Leute besuchen zehnte Lebensart auf dem Redefiner Gestütsgelände / Shetland-Ponys begeistern mit Show

Dass das Gestüt Redefin nicht nur ein beliebter Ort für hochklassige Reitveranstaltungen, sondern auch für eine Garten-, Wohn- und Lifestylemesse ist, bewies die Lebensart an den vergangenen vier Tagen. Über 25 000 Besucher wollten sich die vielfältigen Angebote für Grundstück, Garten sowie das Wohnambiente auf dem Redefiner Gestütsgelände nicht entgehen lassen. Die Messe findet bereits zum zehnten Mal statt. „Schon bis Ende Freitag hatten wir 12 000 Besucher“, nennt Burkhard Golla, Projektleiter der Messe ein Zwischenfazit. Ein Großteil der Aussteller habe sich viel Mühe gegeben, und sie sollen den Erfolg nun genießen, den sie sich verdient haben, fügt Golla hinzu. Seit 2004 habe sich die Ausstellerzahl von etwa 90 auf derzeit 172 nahezu verdoppelt.

LebensArt ImpressionEs waren vor allem Pflanzen, die bei den Besuchern 2014 ankommen. „Es ist aber auch bekannt, dass man hier gut Essen und Trinken kann“, hebt Golla das kulinarische Angebot hervor. Auf dem Weg zum prall gefüllten Parkplatz haben viele Gäste aber auch Accessoires für den Garten oder das Haus in den Händen. Nicht so Jovana Zwick und Daniela Dilling. Die beiden Frauen schlendern in aller Ruhe über das Messe-Gelände und schauen sich in aller Ruhe die jeweiligen Stände an. „Ich habe mir erst ein Paar Ohrringe gekauft“, sagt Jovana Zwick. Die beiden Freundinnen kommen seit vielen Jahren zur Lebensart, bleiben meist zwei Tage in der Gegend. „Am Sonntag kann man noch etwas Rabatt aushandeln“, sagt Daniela Dilling. „Dass beste ist, dass wir mal einen Tag frei haben und ihn uns selbst gestalten können“, sagt Jovana Zwick. Sie sowie Daniela Dilling schauten sich vor ihrem Rundgang das Schauprogramm der Shetlandponys an. Hierbei wurde u. a. eine Tanzrevue mit mehreren Bildern sowie ein Hindernisfahren der Zweispänner geboten. „Im ersten Bild haben wir ,Die Nebel von Avalon’ mit Feen, Elfen, Tänzern und natürlich den Ponys zur Musik von Santiago dargestellt“, sagt Dorothea Schörfke zu dem Programm. Im zweiten Bild sei ein „Pakita“, ein tragisches Ballettstück, zu sehen gewesen.

Ute und Burkhard Beyer haben mit ihren „Shettis“ Achim und Lotti den ersten Platz beim Hindernisfahren belegt. „Wir sind zum zehnten Mal hier, die Messe ist einfach toll“, sagt Ute Beyer und ihr Mann nickt. Wenn sie die orangenen Kegel der Hindernisse sehen, wollen sie sofort los, sagt Beyer zum Temperament der Tiere und fährt wieder zum Reitplatz.

 

Quelle: Schweriner Volkszeitung, Hagenower Kreisblatt, 2. Juni 2014

Raben, Rosen, Rosmarin…

POSTED ON 30. Mai 2014  - POSTED IN Allgemein

Etwa 170 Aussteller zeigen breites Warenspektrum auf der Messe „Lebensart“ in Redefin / Reger Besucherandrang schon zur Eröffnung

Gänsehälse, die keck aus dem Blumenbeet schauen, Raben, Froschkönige, bunte Kugeln…. der Messestand der Firma Bella Ceramica aus Strullendorf bei Bamberg zieht die Besucher der Messe Lebensart in Redefin an. Robert Weiß gibt geduldig Antwort auf Fragen nach Preisen und Modellen. Er ist schon am Montag in Redefin angekommen, hat den ganzen Tag aufgebaut. „Ich helfe hier aus. Dienstag und Mittwoch habe ich mich ausgeruht und jetzt geht es hoffentlich rund.“ Die Manufaktur seines Chefs, Jochen Lauf, die mit etwa 40 Angestellten die Figuren für den Garten per Hand aus Keramik herstellt, ist zum ersten Mal bei der Messe in Redefin dabei. Andere sind von Beginn an dabei und das bedeutet zum zehnten Mal.

„Als ich Martin Schmidt vom Agenturhaus kennenlernte, habe ich gedacht, mit dem Mann kann man etwas anfangen. Diese Messe mit ihrem besonderen Angebot wäre was für Redefin. Das hat sich als eine richtige Entscheidung herausgestellt, wie die große Besucherzahl zeigt“, so Landwirtschaftsminister Till Backhaus in seiner Begrüßungsrede. Redefin stelle abermals unter Beweis, dass es über seine ursprüngliche Aufgabe als pferdezüchterisches Zentrum längst hinaus gewachsen sei, denke man an die „Picknick-Pferde-Sinfonie“-Konzerte, an den Tag der Sensationen oder aber an die Lebensart-Messe. Übers Jahr würden so 80 000 bis 100 000 Gäste nach Redefin kommen.

Auch Martin Schmidt, Geschäftsführer vom Agenturhaus, weiß nur Gutes zu berichten. Das besondere Flair in Redefin und die gute Zusammenarbeit mit dem Gestüt würden für den Standort sprechen. Er erwähnte ausdrücklich die vielen Helfer, die bei der Organisation mit anpacken würden, wie zum Beispiel die Feuerwehr aus Redefin. Die sorgt dafür, dass auf den Parkplätzen alles reibungslos läuft. Und das ist bei gut 20 000 Besuchern, die es im vergangenen Jahr waren, keine leichte Aufgabe.

Die Firma von Martin Schmidt mit Sitz in Lübeck veranstaltet die „Lebensart – Messe für Garten, Wohnen und Lifestyle“ neben anderen Messen an 20 Standorten bundesweit. In Redefin können die Besucher auf 15 000 Quadratmetern die Stände von etwa 170 Ausstellern anschauen. Da gibt es Gartenbaubetriebe, die mit Blumen, Kräutern und Büschen das Herz eines jeden Gartenliebhabers höher schlagen lassen. Das Rosarium aus Utersen lockt mit Rosen in allen Farben und Duftnoten. Es gibt aber auch Stände mit praktischen Gerätschaften, Weinverkostungen, Dekoratives für Drinnen und Draußen, Gartenmöbel, Wohnaccessoires, Schmuck, Lederwaren und, und, und…

Quelle: Schweriner Volkszeitung

Mecklenburger Stutbucheintragungen 2014

POSTED ON 26. Mai 2014  - POSTED IN News Zucht + Sport

In diesem Jahr hat der Verband der Pferdezüchter die Zahl der Eintragungstermine reduziert. Neu ist, dass auch Stuten die an den Stutenprüfungen in Neu Benthen (17.6.), Redefin (24.6.) und Gadebusch (8.7.) teilnehmen eingetragen werden können.  Darüber hinaus kommt Zuchtleiter Uwe Witt den Züchtern entgegen und trägt auch einzelne Stuten ein, die bei den Brenn-/Chip- und Fohlenschauterminen zur Bewertung vorgestellt werden. Am 25. August reist der Zuchtleiter nach Schweden um Stuten in das Mecklenburger Stutbuch aufzunehmen.

Wie sah die Situation nun bei den bisherigen Schauen aus?

Trent

Auf der Insel Rügen war die Stutenkommission am 15. Mai und hat fünf dreijährige Kaltblutstuten aufgenommen. Drei stellte die Neubauer & Sohn GbR aus Trent vor. Eine ihr Züchter Hartmut Schnetzke aus Trent. Die höchstbewertete Stute, AMELY-N von Amethyst von Wernstedt stellte Züchter Rüdiger Arndt aus Sagard aus, die die Prämienanwartschaft erhielt.

Göhren-Lebbin

05-23-SBA_Quadroneurin__1401092075.jpgIn Göhren-Lebbin wurden am 20. Mai 15 Stuten zur Bewertung vorgestellt. 14 waren dreijährig, Eike Schacht stellte mit der Levisonn-Tochter Libelle eine vierjährige Stute vor. Neben 12 Mecklenburger Stuten war je eine Welsh A, eine Haflinger und eine Stute der Rasse Schwarzwälder Füchse dabei. Drei Mecklenburgerinnen erhielten die Prämienanwartschaft. Mit Eintragungsnote 7,70 war das QUADRONEURIN von Quadroneur (Helmut Frahm, Spitzkuhn), mit 7,54 SORINA von Sancisco (Eberhard Mahncke, Gotthun und mit 7,50 SOLARIS D von Sergeant Pepper (Cornelia Leetz, Groß Dratow.

Redefin

In Redefin wurden vergangene Woche 20 Mecklenburger-Stuten zur Bewertung vorgestellt. 15 Dreijährige, 3 Vierjährige, 1 Fünfjährige und eine 15jährige Stute präsentierten sich der angereisten Kommission. 14 der vorgestellten Stuten stammen von aktuellen und ehemaligen Landbeschälern ab und allesamt machten sie eine gute Figur. An die Spitze setzte sich eine typvolle Rappstute von COUNT UP a.d. Boomerang v. Johnson, au sder Zucht von Jeacco van Pas, Lüblow. Den zweiten Platz erreichte ebenfalls eine Stute von COUNT UP, aus einer Mutter von Juventus (Zü: ebenfalls J.v.Pas, Lüblow). Platz 3 ging an eine CRUSANDER-Stute mit D’Olympic zum Muttervater, Platz 4 ging an eine direkte Tochter des D’OLYMPIC a.d. Celyn v. Cyrell (beide aus der Zucht von Carmen & Volker Bredenkamp, Bastorf)

Bei den PKS-Rassen siegte über alle Rassen eine Fjordstute v. Solbjor Borken a.d Hydra v. Dylan, aus der Zucht von Simona & Karl-Heinz Stüve, Langenheide. Auf Platz 2 trabte sich die Reitponystute von Manuela Glowacki, Wanzlitz, eine Rappstute v. Cockmoor Brenin Ebrill aud. Polina v. Pole Position.

Wir gratulieren den Züchtern zu ihren tollen Stuten und wünschen eine erfolgreiche Zuchtsaison und stets viel Glück im Stall !!!

Großer Preis der Deutschen Kreditbank AG für Nisse Lüneburg

POSTED ON 12. Mai 2014  - POSTED IN News Zucht + Sport
Nisse Lüneburg mit Westbridge (Foto: Stefan Lafrentz)

Nisse Lüneburg mit Westbridge (Foto: Stefan Lafrentz)

Er hat es nicht weit bis nach Redefin, der 25 Jahre alte Nisse Lüneburg, gerade mal 121 Kilometer liegen zwischen dem Arbeitsplatz auf dem Magdalenenhof in Wedel und dem Landgestütsgelände in Redefin. Das gefällt dem Derbysieger des Jahres 2011 schon mal gut. „Und wenn man gewinnt, dann macht es ohnehin gleich doppelt so viel Spaß!“ Großen Anteil daran hatte Westbridge, der elf Jahre alte niederländisch gezogene Wallach, der Lüneburg den ersten Triumpf im mit über 25.000 Euro dotierten Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG bescherte.

Insgesamt zwölf von 50 Teilnehmern in der prestigeträchtigsten Prüfung des internationalen Pferdefestivals Redefin schafften den Sprung ins Stechen, fehlerfrei blieben dort lediglich Lüneburg und der Niederländer Michel Hendrix mit dem belgischen Wallach Eder van den Blauwaert. Westbridge und Nisse Lüneburg kamen allerdings einen Wimpernschlag schneller ins Ziel. „Ich hatte Glück, weil ich als Neunter dran war und gucken konnte, wie die anderen das Stechen reiten,“ so Lüneburg, „und ich hatte auch Glück, weil die Reiter mit den schnellen Pferden alle einen Fehler hatten. Auch Andre Thieme war ja durchaus in meiner Zeit.“ Thieme ereilte das Pech, als Voigtsdorf Quonschbob einmal „die Bremse“ zog – keine Chance auf einen Sieg.

Für Michel Hendrix war der Pferdefestival-Besuch eine Premiere. Der 27-jährige fühlte sich wohl auf dem Landgestüt. „Als ich angekommen bin, haben wir erst mal die Pferde versorgt und dann habe ich eine große Runde gedreht und mir die ganze Anlage angeguckt,“ berichtete der Neffe des einstigen Nationenpreisreiters Emile Hendrix.

Philipp Makowei, 23 Jahre alter Profi aus dem Stall Plath in Timmendorf auf der Insel Poel, hatte die Sympathien des gesamten Publikums mit sich, doch die verhinderten nicht, dass ein ganz leichter Fehler den Traum vom Sieg mit AFP`s Chantal zum Platzen brachte. „Ich hatte das erst gar nicht gemerkt und war dann enttäuscht,“ so Makowei, „andererseits muss man ja erst Mal Dritter werden…“ Großes „Trostpflaster“ für den jungen Springreiter aus Mecklenburg-Vorpommern: Er gewann mit Luc de Beaufour den Gestüt Lewitz-Preis, das Finale der Kleinen Tour.

Kathleen Kellers zweiter Streich….
Am Samstag war sie mit ihrem Nachwuchspferd Siegerin in der Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal, am Sonntag kam Derbyheld Wonder FRH zum Zug. „Der ist gut drauf“, wusste die Studentin der Wirtschaftspyschologie schon am Dienstag vor dem Beginn des Pferdefestivals Redefin. Wie gut der 17-jährige Hannoveraner drauf ist, der auch mal auf die Rennbahn geht, zeigte er im Preis des Helenenhofes, im Grand Prix Special. Mit 71,69 Prozent gewann das Dreamteam den Special, nachdem beide bereits im Grand Prix am Vortag Zweite hinter Nadine Husenbeth geworden waren. Keller freute sich über den Arbeitseifer ihres Routiniers: „Der war so konzentriert und so bei der Sache, ich hatte das Gefühl, der kennt die Lektionen besser als seine Reiterin und ich bin nur Beifahrer. Das war sehr entspannt.“ Der Siegerin folgten mit Jochen Vetters aus Neubeeren mit dem zehn Jahre alten Eliot und Wolfgang Schade (Hamburg) auf Dressman

zwei arrivierte Profis auf den Plätzen. Als Vierte reihte sich Mannschafts-Europameisterin Helen Langehanenberg (Billerbeck) im Preis des Helenenhofes ein.

Helen tanzt mit Rohjuwel
Langehanenberg holte sich zum Abschluss ihres Pferdefestival-Besuchs noch einen Sieg. Schon am ersten Tag konnte sie mit der sechsjährigen Holsteiner Stute Annabelle gewinnen, jetzt am dritten Tag sorgte der zehn Jahre alte Oldenburger Hengst Rohjuwel OLD mit 76,91 Prozent in der Grand Prix Kür, präsentiert von Lavazza a Modo Mio, für die Bestmarke zum Abschluss. Der dunkelbraune Hengst, der seine Ausbildung bei Langehanenberg erfuhr, tanzte mit seiner Reiterin souverän durch die Kür. Und auch in dieser Prüfung mischte Kathleen Keller vorne mit, wurde mit dem 13 Jahre alten Halloween Zweite.

Dem Wetter getrotzt…
…haben etliche Besucher des Pferdefestivals Redefin. An allen drei Tagen kamen rund 7.900 Zuschauer, etwa 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Dem regnerischen Wetter hatten die Veranstalter Rechnung getragen und kurzerhand Prüfungen verlegt. Sonntagmorgens fanden zwei Springprüfungen in der großen Reithalle statt, um den Grasplatz für den Großen Preis der Deutschen Kreditbank zu schonen, was sich als goldrichtig erwies. Die Dressurreiter konnten für die Vorbereitung in eine andere Reithalle  ausweichen. Dem Pferdefestival Redefin 2015 sehen Paul und Bettina Schockemöhle optimistisch entgegen. Auch dann soll das internationale Turnier wieder rund zwei Wochen vor dem Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg stattfinden.

Ergebnisübersicht Pferdefestival Redefin
10 Int. Weltranglisten-Springprüfung mit Stechen (1.50 m), Große Tour, Großer Preis der Deutschen Kreditbank AG:
1. Nisse Lüneburg (Hetlingen), Westbridge, 0.00/42.80; 2. Michel Hendrix (Niederlande), Eder van den Blauwaert, 0.00/42.96; 3. Philipp Makowei (Timmendorf), AFP’s Chantal, 4.00/40.70; 4. Henrik von Eckermann (Schweden), Cantinero, 4.00/41.85; 5. Chantal Müller (Schweiz), U – Tabasca, 4.00/44.52; 6. Ferenc Szentirmai (Ukraine), Corenso, 4.00/45.15;

8 Int. Zwei-Phasen-Springprüfung (1.40 m) Finale – Kleine Tour, Gestüt Lewitz-Preis:
1. Philipp Makowei (Timmendorf), Luc de Beaufour, 0.00/26.44; 2. Tobias Meyer (Löningen-Benstrup), Carlucci 13, 0.00/27.49; 3. Oskar Murawski (Polen), Casting 3, 0.00/28.04; 4. Denise Svensson (Schweden), Connor 46, 0.00/30.33; 5. Philipp Battermann (Schülp), Wicona 5, 0.00/31.35; 6. Philip Rüping (Mühlen), Chaccman, 0.00/32.49;

22 Nat. Dressurprüfung – Grand Prix Special, Preis des Helenenhofs, Familie Schwiebert:
1. Kathleen Keller (Salzhausen), Wonder FRH, 71.699%; 2. Jochen Vetters (Neubeeren), Eliot 59, 70.556%; 3. Wolfgang Schade (Hamburg), Dressman 55, 69.150%; 4. Helen Langehanenberg (Billerbeck), Cote d’Azur TSF, 69.020%; 5. Cora Jacobs (Nörten-Hardenberg), Donee 3, 65.654%; 6. Cora Jacobs, Cidre 4, 65.261%;

21 Nat. Dressurprüfung – Grand Prix Kür, LAVAZZA A MODO MIO präsentiert:
1. Helen Langehanenberg (Billerbeck), Rohjuwel OLD, 76.917%; 2. Kathleen Keller (Salzhausen), Halloween 52, 72.958%; 3. Christoph Halter (Frankfurt), Don Surumu, 69.208%; 4. Anne Torp Madsen (Dänemark), Poppelgardens Garant, 69.125%; 5. Alina Röhricht (Olfen), Oma’s Little Big, 68.083%; 6. Kirsten Sieber (Iserlohn), Charly WRT, 67.708%;

Kathleen Keller und Desperados in Redefin vorn

POSTED ON 12. Mai 2014  - POSTED IN News Zucht + Sport

Die Derbysiegerin der Jahres 2011, Kathleen Keller aus Salzhausen, hat mit dem gerade neun Jahre alten Hannoveraner Wallach Desperados von Danone I-Werther beim Pferdefestival Redefin die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal gewonnen. Mit 74,90 Prozent gewann die Studentin mit dem Dunkelfuchs, der aus der Zucht der Familie Keller stammt. Schon 2013 konnte sich Desperados für das Finale der renommierten Dressurserie empfehlen.

Das Niveau im Prix St. Georges Special war in Redefin in der Spitzengruppe beachtlich – neun Pferde erreichten 70 Prozent und mehr. Hinter Desperados folgte der erst sieben Jahre alte Oldenburger Diamigo OLD (73,53), den Helen Langehanenberg aus Billerbeck beim Pferdefestival vorstellte. Auf Platz drei sahen die Richter den Oldenburger Hengst Dante Weltino OLD (73,07), den die Schwedin Therese Nilshagen beim Pferdefestival in die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal brachte. Redefin ist die dritte Station der laufenden Serie, die ein Highlight im Dressurprogramm des Turniers bildet. Insgesamt 27 Reiter und Pferde nutzten die Chance beim Pferdefestival.

Als die Dressurreiter ihre letzten Galoppwechsel beendet hatten, drehten die Springreiter richtig auf beim Speed-Derby – Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern „MV tut gut“. Erstmals wurde der Sieg in dieser spektakulären Prüfung unter Flutlicht nach Großbritannien entführt. Die 22-jährige Harriet Nuttall war mit dem irischen Wallach Silver Lift die Schnellste. Auf Platz zwei folgte der Ungar Balasz Krucso mit Sunshine vor Harriet Nuttalls Landsfrau Jessica Mendoza, die selbst gerade mal die 20 Lenze überschritten hat, mit Nugget`s Lamandour. Vierter wurde als bester Reiter aus dem Gastgeberland Andre Plath (Timmendorf) mit dem Chacco Blue-Nachkommen Chacco. Mit diesem Pferd gewann Philipp Makowei das Mecklenburger Jugend-Derby 2013. Prompt liebäugelt Plath nun auch mit dem Deutschen Spring-Derby in Hamburg….

Die Intermediaire I am Sonntagmorgen im Preis der Zech Immobilien gewann eine junge Hamburgerin. Anna-Lena Kracht und der Hannoveraner Fuchshengst Hendrix sicherten sich den ersten Platz. Bester Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern war Roland Volkmann mit dem Landbeschäler Lewitz auf dem fünften Platz.

Bodenschonung leicht gemacht
Das geht nur auf einem Landgestüt wie es Redefin ist: Um den Grasplatz für den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG zu schonen, verlegten die Veranstalter des Pferdefestivals Redefin die Finalprüfungen der mittleren Tour – die Thomas Kleis aus Gadebusch mit seiner schnellen Questa Vittoria gewann – und der Youngster Tour in die große Reithalle. Der Grasplatz vor dem Portal des Reithauses zählt zu den besten Europas, allerdings wollten Veranstalter Paul Schockemöhle und die Parcourschefs jedes Risiko vermeiden und gönnten dem altehrwürdigen Platz nach den Regenfällen der vergangenen Tage einfach eine Pause. Alternativen gibt es auf dem Landgestüt genug: Insgesamt drei Hallen und auch den neuen Paradeplatz…

Ergebnisübersicht Pferdefestival Redefin

17 Nat. Dressurprüfung für 7-9 jährige Pferde – Prix St. Georges Special, Preis der NÜRNBERGER Versicherungen: Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL 2014:
1. Kathleen Keller (Salzhausen), Desperados 29, 74.902%; 2. Helen Langehanenberg (Billerbeck), Diamigo OLD, 73.537%; 3. Therese Nilshagen (Schweden), Dante Weltino OLD, 73.073%; 4. Matthias Alexander Rath (Kronberg), Es Fangar’s Samba King, 72.146%; 5. Ronald Lüders (Plaaz), Luigi 233, 71.195%; 6. Isabel Bache (Norwegen), Bobcat, 70.561%;

19 Nat. Dressurprüfung – Intermediaire I, Preis der Zech Immobilien:
1. Anna-Lena Kracht (Hamburg-Bergstedt), Hendrix 7, 69.211%; 2. Bart Desender (Belgien), Du Commerce, 68.991%; 3. Frank Lange (Schenefeld), Wylie Whangary, 68.465%; 4. Bettina Schulte-Übermühlen (Apen), Starbucks 2, 66.009%; 5. Roland Volkmann (Redefin), Lewitz 2, 64.430%; 6. Zsofia Samoly (Ungarn), Dornfelder 6, 64.386%;

Siegerehrung - Harriet Nuttall (GBR) mit Silver Lift (Foto: Stefan Lafrentz)

Siegerehrung – Harriet Nuttall (GBR) mit Silver Lift (Foto: Stefan Lafrentz)

7 Int. Zeitspringprüfung (1.40 m), „Speed-Derby“ – 2. Qualifikation – Mittlere Tour, Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern, MV tut gut.:
1. Harriet Nuttall (Großbritannien), Silver Lift, 59.47; 2. Balazs Krucso (Ungarn), Sunshine 555, 62.02; 3. Jessica Mendoza (Großbritannien), Nuggets L’Amandour, 62.19; 4. Andre Plath (Timmendorf), Chacco 21, 63.09; 5. Philipp Makowei (Timmendorf), Luc de Beaufour, 63.56; 6. Harriet Nuttall (Großbritannien), Highland Cruiser II, 63.76;

13 Int. Zwei-Phasen-Phasen-Springprüfung (1.40 m) für 7- und 8 jährige Pferde Finale – Youngster Tour, Preis der KMG Kliniken:
1. Sören Pedersen (Dänemark), Tailormade Confidence, 0.00/28.30; 2. Hans-Thorben Rüder (Greven), Cellestine, 0.00/29.56; 3. Eoin Ryan (Irland), Pascalino 7, 0.00/30.23; 4. Henrik von Eckermann (Schweden), Calmando 3, 0.00/31.38; 5. Douglas Lindelöw (Schweden), Character 1243, 0.00/31.79; 6. Ferenc Szentirmai (Ukraine), Tsunami de Hus, 0.00/31.89;

9 Int. Zwei-Phasen-Phasen-Springprüfung (1.45 m), Finale – Mittlere Tour, Preis der P.S.I. – Performance Sales International:
1. Thomas Kleis (Gadebusch), AFP’s Questa Vittoria, 0.00/32.51; 2. Balazs Krucso (Ungarn), Lancaster 144, 0.00/32.61; 3. Andreas Kreuzer (Albersloh), Coco Mademoiselle, 0.00/34.40; 4. Philipp Schober (Rothenburg), Alina 465, 0.00/34.62; 5. Mathis Schwentker (Kirchdorf), Kanlata, 0.00/35.03; 6. Robert Bruhns (Karstädt), Bond James Bond, 0.00/35.25;

Pi & Pa im Park

POSTED ON 8. Mai 2014  - POSTED IN News Zucht + Sport

Anziehungspunkt für die Dressurfans ist von Freitag bis Sonntag das Dressurviereck am Landstallmeisterhaus. Dort geht es um die Qualifikation zum DKB-Bundeschampionat der sechs Jahre alten Dressurpferde, um die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal für sieben bis neun Jahre alte Dressurpferde, um eine Intermediaire I und die drei großen klassischen Prüfungen, den Grand Prix de Dressage, den Grand Prix Special, Preis des Helenenhofs, und um die Grand Prix Kür, präsentiert von Lavazza a Modo Mio.

Und auf dieses Programm „fliegen“ die Dressurasse. Team-Europameisterin Helen Langehanenberg (Billerbeck) genauso wie Matthias Alexander Rath (Kronberg), die Derbysiegerinnen Heike Kemmer (Winsen) und Kathleen Keller (Harsefeld) oder Redefins Roland Volkmann und der mehrmalige Landesmeister Ronald Lüders (Plaaz).

Riders Academy in Redefin zu Gast

POSTED ON 8. Mai 2014  - POSTED IN News Zucht + Sport

Die Kunde von den außergewöhnlich guten Rahmenbedingungen für Top-Sport auf dem Landgestüt hat sich weit herum gesprochen. So weit, dass der International Jumping Riders Cub (IJRC) und die European Equestrian Federation (EEF) für ihr Nachwuchsprojekt Young Riders Academy unter dem Dach der Non Profit Organisation Athenaeum bei den Veranstaltern „anklopften“.

Redefins Pferdefestival und das Turnier im italienischen Arezzo sind die beiden einzigen Sichtungsstationen für das Projekt, das insgesamt fünf jungen Kandidaten ein halbjähriges Praktikum in einem internationalen Top-Stall bietet. In Redefin gehen 12 Nominierte an den Start. Gut möglich, dass das Pferdefestival zur „Eintrittskarte“ in ein außergewöhnliches Praktikum wird….

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