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Redefiner Landbeschäler LOUIS stellt Siegerhengst der NRW-Kaltblutkörung

POSTED ON 23. November 2015  - POSTED IN News Zucht + Sport
Louis (c) Peter Tendler

ELITEHENGST LOUIS

Ein Sohn des Redefiner Landbeschälers LOUIS (v. Lausbub – Eldur) aus einer Mutter von Nerlinger überzeugte in Typ, Ausstrahlung und Bewegung und setzte sich an die Spitze des Lots.

Zukünftig wird dieser Prachtkerl als Landbeschäler am nordrhein-westfälischen Landgestüt in Warendorf wirken, welches sich den Hengst noch am selben Tage sicherte.

Herzlichen Glückwunsch an Hengstbesitzer und Züchter dieses Siegerhengstes!

Ein Foto sieht man auf:
http://www.westfalenpferde.de/…/hengste/koerung/kaltblut.php

Der Redefiner Elitehengst Piment verlässt nach mehr als 20 Jahren die Zuchtbühne

POSTED ON 4. November 2015  - POSTED IN News Zucht + Sport

Landbeschäler PimentBei Georg Wisch in Otterndorf (Niedersachsen) wurde der Sohn des Pinkus aus der Gipsy von Gardestern am 26.02.1989 geboren und am 01.11.1991 in Verden gekört. Der ehemalige Gestütsleiter Dr. Ingo Nörenberg erkannte ihn und holte den noblen Rapphengst als Remonte nach Redefin.
Der durch zweimaliges Edelblut (Praefectus xx, Wiesenbaum xx) geprägte Nobelmann zeigte sich in moderner Aufmachung und passendem Format, er war elegant und ausdrucksstark und wurde ein bedeutender Landbeschäler. Ein stets waches Auge in einem Bilderbuchgesicht komplettierte den makellosen Körperbau dieses grazilen Vererbers.
Mit einer qualitativ sehr hohen Doppelveranlagung absolvierte er seine Hengstleistungsprüfung und zählte über zwei Jahrzehnte zur festen Größe im Lot der Redefiner Hengste.
Farbe, Schönheit, Charakter und Leistungsbereitschaft hat er seinen Nachkommen, die überwiegend im Parcours, aber auch auf dem Viereck, bis zur Klasse S erfolgreich sind, mitgegeben.
Auf den Deck- und Besamungsstationen in Groß Vielen, Altkamp, Griebenow, Janow, Rupensdorf und Göhren-Lebbin war Piment aufgestellt. Den Züchten und besonders seinem langjährigen Betreuer, Obersattelmeister Siegfried Schlünz, war er sehr ans Herz gewachsen.
Bis ins hohe Alter war er auch eine wichtige Stütze der Reit- und Fahrschule, wo er durch seine Rittigkeit als ideales Lehrpferd sehr begehrt war.
Er starb Ende Oktober im stolzen Alter von 26 Jahren. Im Hengstkatalog wird er nun nicht mehr zu finden sein, aber in der mecklenburgischen Zuchtgeschichte, in den Herzen unserer Züchter und aller Landgestütsmitarbeiter wird Piment seinen festen Platz behalten.

Erfolgreiche Teilnahme in Neu-Benthen

POSTED ON 27. Oktober 2015  - POSTED IN News Zucht + Sport

2 x Silber, 1 x Bronze und in der Dressur auch noch ein Sieg – es war ein erfolgreiches Wochenende für Pferde und Reiter aus Redefin!

Beim Landeschampionat der jungen Springpferde in Neu Benthen gewannen zwei Verkaufspferde in ihrer Altersklasse jeweils die Silbermedaille: der vierjährige Cerousi-Sohn Cerosino (Z.: ZG Spierling) und der sechsjährige Chap-Sohn Chapeau (Z.: A. Kleinpeter), beide unter ihrem Reiter Ralf Steinbach. Bei den Fünfjährigen erreichte Landbeschäler Lacaro von Levisonn – Cero (Z.: ZG Beltz) mit seinem Reiter Daniel Wascher den Bronzerang. Mit einem vierten Platz zeigte sich auch der erst vierjährige Conthargos Sohn Cornfink (Z.: Klaus-Dieter Wagner) unter unserem Auszubildenden Hans-Georg Kloß erfolgreich.
Beim Bernhard von Albedyll Jugendförderpreis der Dressur in Berlin Dallgow hatte eine weitere Auszubildende des Landgestüts am Ende die meisten Punkte auf ihrem Konto: Nathalie Westphal siegte in der Dressurprüfung der Klasse M** mit dem Ausbildungspferd Ronaldo.
Wir gratulieren allen Reitern, Züchtern und Besitzern zu diesen höchst erfreulichen Erfolgen!!!

25. Mecklenburger Körtage in Redefin

POSTED ON 22. Oktober 2015  - POSTED IN Allgemein

Attraktiver Hengstmarkt und Jubiläums-Gala

Vom 5. – 7. November 2015 ist die Reithalle im Landgestüt Redefin wieder Treffpunkt für Pferdeleute aus vielen Bundesländern und dem Ausland sowie für Junghengste aus den besten internationalen Blutlinien.

Körsieger MV 2014

Körsieger MV 2014

Die „Mecklenburger Körtage“ haben in dem Vierteljahrhundert ihrer Durchführung eine interessante Entwicklung genommen. In den ersten Jahren nach der Neugründung des Pferdezuchtverbandes im September 1990 waren zur Junghengstkörung nur mecklenburgisch gezogene Pferde zugelassen. Darunter befand sich auch ein nobler Junghengst namens Juventus, der später als Sportpferd und auch als Vererber in Mecklenburg Zuchtgeschichte geschrieben hat, wie auch Chacco-Blue und andere Spitzenhengste. Erst im Jahre 2001 wurden Junghengste aus anderen deutschen Zuchtgebieten zugelassen. Seither nahmen die „Mecklenburger Körtage“ immer mehr an Fahrt auf. Das besondere Ambiente in Redefin, die sich stetig verbesserte Qualität der Hengste und attraktive Schauprogramme zogen zunehmend Besucher und Teilnehmer aus renommierten Zuchtgebieten an. Der diesjährige Körjahrgang wurde vom 15. – 24. September auf neun Stationen in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen von der Kommission selektiert. Die Abstammungen der angemeldeten Körkandidaten versprechen wieder hohe Sportlichkeit. So wurde zum Beispiel vom belgischen Hengst Kannan v. Voltaire, der aktuell als Nr. 1 in der Weltrangliste der Springpferde-Vererber geführt wird, ein Sohn zur Körung in Redefin angemeldet. Auch der international erfolgreiche Springhengst Nabab de Reve v. Quidam de Revel ist mit einem Nachkommen vertreten. Weitere internationale Springpferde-Vererber wie die WM-Finalisten Mylord Carthago (Frankreich), Riscal la Silla (Mexiko) oder Zambesi (Holland) geben mit ausgewählten Söhnen ihre Visitenkarte ab. Das hohe Niveau der letztjährigen Dressurhengste sollte auch im Jubiläumsjahr mit Nachkommen von Hengsten wie Dante Weltino, Destano, For Romance, Fürst Heinrich, Millenium, Spörcken, Totilas und Zonik erhalten bleiben. Auch bei den Pony-, Kleinpferde- und Spezialrassen (PKS) darf man wieder auf interessante Typen gespannt sein.

Der Zeitplan sieht vor, dass am Donnerstag, 5. November, die Hengste der PKS-Rassen gemustert und gekört werden. Am Freitag (6.11.) findet ab ca. 13 Uhr die Pflastermusterung aller Reitpferdehengste und ab ca. 16 Uhr das Freispringen der „dressurbetonten“ Hengste statt. Am Samstag (7.11.) geht es ab 8.30 Uhr mit weiteren Musterungen der „dressurbetonten“ und ab 11 Uhr mit dem Freispringen der „springbetonten“ Reitpferdehengste weiter. Die Körergebnisse werden nach den einzelnen Ringen bekanntgegeben, die Prämierung der besten Hengste und die Ernennung der Siegerhengste erfolgt ca. 17 Uhr. Während der gesamten Körtage können beim „Provisionsfreien Hengstmarkt“ gekörte und nicht gekörte Hengste mit Gesundheitszertifikat erworben werden. Die hohe Qualität der in Redefin vorgestellten Hengste bestätigte sich erneut durch den Hengst Fürst Willem HC v. Fürst Wilhelm. 2014 wurde er in Redefin gekört, 2015 in Warendorf mit dem Titel „Bundeschampion“ der 3-jährigen Hengste ausgezeichnet. Kataloge mit den verkäuflichen Hengsten können über den Pferdezuchtverband Mecklenburg-Vorpommern (Tel. 0381 / 44033870) angefordert werden. Die Mecklenburger Körtage schließen mit einer zweistündigen Jubiläums-Gala, die für einige Überraschungen und für viel Unterhaltung sorgen wird.

Text+Foto: Volker Tauchnitz

So sehen Sieger aus !!! Kétanou gewinnt HLP in Adelheidsdorf

POSTED ON 15. Oktober 2015  - POSTED IN News Zucht + Sport
Landbeschäler Kétanou

Landbeschäler Kétanou

Der Redefiner Landbeschäler Kétanou ist nicht nur bester Springhengst des 70-Tages-Tests in Adelheidsdorf (springbetonte Endnote 9,19, Zuchtwert Springen 133!), sondern mit einer gewichteten Endnote von 8,39 auch Gesamtsieger des Durchganges. Zudem erhielt Kétanou gestern von der Hannoveraner Körkommission noch die Zuchtzulassung für die Hannoveraner Zucht.
Wir sind sehr stolz auf unseren Sohn des Kalaska de Semilly aus einer Corrado – Alcatraz – Mutter aus der Zucht von Andrij Milovanov.

Auch C-Mocca D’Or von Monte Bellini – Silvio, Züchter Jörn Döscher, bestand die Prüfung sicher. Die springbetonte Endnote lautet 8,04 und der Zuchtwert Springen beträgt 118.

Landbeschäler C-Mocca D'Or

Landbeschäler C-Mocca D’Or

Die Anerkennung zur Hannoveraner Zucht erhielten gestern ebenfalls:
Last Man von Last Man’s Hope – Stakkato, Züchter Karl Heinz Engel und
Arko Junior PMS von Arko – Harras, Züchter und Besitzer Peter M. Schütt.

Fotos: Volker Hagemeister

Krönender Abschluss der Paradesaison 2015

POSTED ON 5. Oktober 2015  - POSTED IN Allgemein

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Redefiner Hengstparaden 2015 besuchte eine Abordnung unserer Lützower Jäger die Hengstparaden unseres benachbarten Niedersächsischen Landgestüts Celle. Unter dem Motto „25 Jahre Deutsche Einheit“ gestalteten die Kollegen aus Celle bei traumhaftem Wetter und vor ausverkaufter Kulisse ein abwechslungsreiches Programm.

Hengstparade 3 (003)

Das Landgestüt probt wieder ehrgeizig in seine Paraden

POSTED ON 3. September 2015  - POSTED IN News Tourismus

Nur noch wenige Tage bis zur ersten Hengstparade / Bewährtes Konzept aus 2014 wird nicht geändert

Training der Ungarischen Post mit Azubi Hans-Georg Kloß

Training der Ungarischen Post mit Azubi Hans-Georg Kloß

Die Auszubildenden Sarah Pankratz und Hans-Georg Kloß haben sich in diesem Jahr wieder den spannenden Job als Reiter der Ungarischen Post ausgesucht. Hier sind Feingefühl und viel Balance gefragt.

Das Landgestüt ist schon seit Anfang August im Trainingsmodus für die anstehenden Hengstparaden. Intensiv wird an den einzelnen Schaubildern geprobt. Auch in diesem Jahr wurde wieder eine Mischung aus Bewährtem und Neuem gefunden. „Es gibt Schaubilder, die vom Publikum erwartet werden. Dazu gehört der Fanfarenzug mit der ganzen Eröffnungszeremonie, die Mehrspann-Quadrille, die Ungarische Post oder die Springquadrille, um nur einige zu nennen. Doch alles muss von Pferd und Reiter jedes Jahr neu einstudiert und ausdauernd geprobt werden, von allein läuft nichts“, weiß der Programmchef.

Hans-Georg Kloß, Auszubildender im Gestüt, kann sehr genau berichten, was die Vorbereitung für die am 13. September beginnenden Hengstparaden bedeutet: Vor allem Muskelschmerzen in den Oberschenkeln. Der junge Mann, der aus Oranienburg stammt, wird die wilde Ungarische Post darbieten. Da er das zuvor noch nie gemacht hat, bedeutet das tägliches Üben unter der Anleitung von Michael Schell. Der war mit seinem Schützling gestern schon ganz zufrieden. „Das ist anstrengend, da brennen schnell die Oberschenkel. Und wir brauchen natürlich Pferde, die nahezu parallel nebeneinander laufen können. Diese Pferde haben wir vorher ausgesucht, und ich bin froh, dass es so läuft. Denn ganz ungefährlich ist das Stehen auf zwei nebeneinander laufenden Pferden natürlich nicht.“

Geprobt wird derzeit auch an den vielen anderen Schaubildern des Jahres 2015. So wird es z.B. eine freilaufende Haflinger Stutenherde des Haflingergestüts Reimer geben. Allein die Teilnahme an den Paraden ist für viele Züchter schon eine Auszeichnung.

Gestütsleiterin Antje Kerber, die sich in den vergangenen Jahren vor allem als Moderatorin der Paraden einen Namen erarbeitet hat, freut sich besonders wieder über die Gastbesuche anderer Gestüte. „Wir bekommen dreimal Besuch und jedes Gestüt wird uns zwei Bilder vorführen. Wir freuen uns sehr, dass für dieses Jahr das schwedische Nationalgestüt Flyinge, das Haflingergestüt Reimer sowie das brandenburgische Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse ihre Beteiligung zugesagt haben.“

Umschulung zum Traumjob rund um das Pferd

POSTED ON 14. August 2015  - POSTED IN News Reit- und Fahrschule
Oliver Morgen, Auszubildender im Landgestüt Redefin

Oliver Morgen, Auszubildender im Landgestüt Redefin

Ein Beruf mit viel frischer Luft, Pferden und Landleben? Wer davon träumt, ist bei der ibu gmbh richtig und kann seine Träume Wirklichkeit werden lassen. Seit 2009 qualifiziert der staatlich anerkannte Träger der Erwachsenenbildung in seinem einjährigen Lehrgang Pferdepfleger gemeinsam mit dem Landgestüt Redefin interessierte Menschen im Alter von 18 bis 56 Jahren.

Ziel ist es, arbeitssuchenden Menschen eine berufliche Perspektive im Pferdebereich zu ermöglichen. Dabei spielt die Vorerfahrung mit dem Pferd keinerlei Rolle. Alle berufsrelevanten Kenntnisse erlangt man innerhalb des Lehrgangs. Zusätzlich erwirbt Frau oder Mann den Kutschenführerschein (Fahr-abzeichen Klasse 5). Und der Erfolg kann sich sehen lassen: Etwa 80 Prozent der Absolventen gehen direkt im Anschluss einer Beschäftigung im Pferdebereich nach. Dass ein Pferdepfleger die vielfältigsten Aufgaben über-nehmen kann, zeigte beispielsweise der 35-jährige Oliver Morgen aus Brüssow. Der gelernte Maurer arbeitete 14 Jahre als Gerüstbauer ehe er sich entschied einen beruflichen Neuanfang in seinem Traumberuf zu starten. Ohne jegliche Vorerfahrung schaffte er es in der einjährigen Umschulung eine hervorragende Prüfung zum Pferdepfleger FN abzulegen und erlangte das Fahr- sowie das Longierabzeichen. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen wurde Oliver vom Mecklenburgischen Landgestüt Redefin in ein Ausbildungsverhältnis übernommen. Er absolviert nun eine verkürzte Ausbildung zum Pferdewirt Haltung und Service mit dem Schwerpunkt Fahren. Er ist mit viel Freude dabei und glücklich den Neuanfang gewagt zu haben.

Die Förderung der 12-monatigen Qualifizierung zum Pferdepfleger kann über die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter erfolgen. Eine Unterbringung vor Ort für die Dauer des Lehrgangs ist möglich. Der nächste Lehrgang beginnt am 02.November. Für alle, die sich vorab informieren wollen, findet im Vorfeld eine kostenlose Informationsveranstaltung statt (Terminankündigung in Kürze!). Sie sind herzlich eingeladen!

Informationen/Anmeldungen bei:

Friederike Gippert
ibu institut für berufsbildung und umschulung gmbh
Ludwigsluster Str. 3
19306 Neustadt-Glewe
Tel. 038757-50724
Email: f.gippert@ibu-europe.de
www.ibu-europe.de

Lewitzer im bundesweiten Vergleich – Ein Bericht von Susan Bolte

POSTED ON 10. August 2015  - POSTED IN Allgemein

Der 02. August war in Redefin Schautag für rund 70 Lewitzer in acht verschiedenen Klassen.
Auf dem alten Paradeplatz , vor dem historischen Portal, stellten sich die besten Pferde aus ganz Deutschland den Zuchtrichtern. Erstmalig gab es den Titel „Bundesprämie“ auch für die Stuten. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft der Lewitzerzüchter MV hatten den Platz mit viel Liebe für den großen Tag hergerichtet.
Landwirtschaftsminister  Dr. Til Backhaus eröffnete bei strahlendem Sonnenschein um 10 Uhr die Veranstaltung. Mit Stolz wies er auf die bereits großzügig sanierte Anlage des Landgestüts hin und lobte das wunderschöne Ambiente. Die Zuchtrichterkommission bestand aus den Zuchtrichtern Volker Hofmeister – Verband Hannover; Dr. Ingo Nörenberg – Verband Brandenburg- Anhalt; Hans Britze – ZfDP und Uwe Witt vom Pferdezuchtverband Mecklenburg- Vorpommern.

Die erste Klasse waren die Hengstfohlen. Den ersten Platz sicherte sich MARIS – Braunschecke – v. Mondprinz a. d. Phantasie v. Passat (ZG Tuppat, Karstädt). Darauf folgten BEXTER – Braunschecke – v. Baccarat a. d. Shakira v. Ontario II (Roy Lübke, Rochau) und ein Rappscheckhengstfohlen v. Ohaio T a. d. Elitestute Usara v. Ussuri xx (Hans-Joachim Frahm, Redefin).

Im Anschluss daran folgte die Klasse der Stutfohlen. SENNA v. Rondo a. d. Sina v. Greenhorn holte hier den Sieg. Senna war mit 8,42 Punkten an diesem Tag mit Abstand das am besten bewertete Pferd der Schau. Aussteller dieser wunderschönen Rondo-Tochter war Susanne Hoffmann, Mörsdorf. Es folgte auf den zweiten Platz ein Fuchsscheckstutfohlen v. Pythagoras aus einer Olli T-Mutter. Züchter und Besitzer ist der Schimmel- und Scheckenhof, Sanne. Auf den dritten Platz kam eine Alswin Tochter a. d. Olina v. Rondo. CTS OMIRA präsentierte sich mit einem wunderschönen Gesicht und sehr gutem Fundament. Züchter und Besitzer ist Melanie Stahlbuck, Hamburg.

Die dritte Klasse wurde von den dreijährigen Stuten repräsentiert. Drei Alswin-Töchter hatten sich für die Teilnahme an der Bundesschau qualifiziert. AURORA (Züchter und Besitzer Susan Bolte, Deibow) heißt die Siegerin. AURORA v. Alswin aus einer Mambo Moscan Mutter punktete u.a. mit der Note 9 für den Schritt.“ Raumgreifend und immer im Takt“ lautete das Urteil der Zuchtrichter. ABENI v. Alswin a .d. StPr Elsa (Aussteller Birgit Gerigk, Karstädt) wurde Reservesieger. Auch hier wurde der Schritt hervorgehoben. Auf den dritten Platz folgte eine Rondo-Tochter aus einer Usar-Mutter. PRETTY BACCARDI gezogen und ausgestellt von Susanne Hoffmann, Mörsdorf.

Mary Ann (c) Katrin Glüsenkamp

Mary Ann (c) Katrin Glüsenkamp

Mit der vierten Klasse, den 4 bis 6 jährigen Stuten, wurde es interessant. Die Bundesprämie lockte erstmals für Stuten mit absolvierter Leistungsprüfung, eigener Nachzucht und einer Tagesnote von mindestens 8,0.
Insgesamt stellten sich hier zehn Stuten den Wertungsrichtern. Den Klassensieg konnte MARY ANN v. Pythagoras a. d. Myssina (Züchter: Susan Bolte, Besitzer: Jana Grünert, Flöha) für sich verbuchen. Mit viel Typ und Ausstrahlung und einer guten Bewegungsleistung konnte die Stute von sich überzeugen. Mit 7,92 Punkten schrammte sie nur knapp an der Bundesprämie vorbei. Auf Platz zwei rangierte dicht dahinter ROULETTE v. Greenhorn a. d. Rowena (Aussteller: Susanne Hoffmann, Mörsdorf). MARY POPPINS v. Mondprinz a. d. Sandra qualifizierte sich für den dritten Rang.

Bundesprämienstute Varonda (c) Katrin Glüsenkamp

Bundesprämienstute Varonda (c) Katrin Glüsenkamp

Es folgte die Klasse der 7- 9 jährigen Stuten. Endlich war es soweit, die erste Bundesprämienstute der Lewitzer heißt VARONDA. VARONDA  ist eine Greenhorn-Tochter a. d. Venja (Züchter: Susanne Hoffmann, Mörsdorf; Besitzer: Susan Bolte, Deibow). Die 7 jährige Rappscheckstute hat ihre Leistungsprüfung im Fahren mit 7,5 Punkten abgelegt und besticht mit viel Typ und Bewegung. Ihre mütterliche Ausstrahlung sowie ihr wunderschöner Kopf wurden ebenfalls hervorgehoben. VARONDA wurde Klassensiegerin und Bundesprämienstute mit 8,08 Punkten. Dicht dahinter platzierte sich AYUNA v. Alswin aus einer Welsh B- Mutter (Züchter: Jagdschloss Friedrichsmoor; Besitzer: Karen Schröter, Hornkaten) mit 8,0 Punkten. AYUNA ebenfalls mit viel Typ und Ausstrahlung, hat ihre Leistungsprüfung im Reiten mit 7,85 Punkten absolviert und darf sich nun Bundesprämienstute nennen.
Auf dem dritten Platz wurde die Rondo-Tochter OLINA (Züchter: Susanne Hoffmann, Mörsdorf; Besitzer: Melanie Stahlbuck, Hamburg) gestellt.

Bundesprämienstute Ayuna (c) Katrin Glüsenkamp

Bundesprämienstute Ayuna (c) Katrin Glüsenkamp

Bei den 10 jährigen und älteren Stuten sicherte sich die zuchtbewährte Stute PETRA v. Peter I a. d. Goldstück v. Gharib  ben Lancer den Klassensieg. PETRA gezogen und im Besitz von Peter Weitzbrich, Stiepelse hat in zehn Zuchtjahren neun Fohlen zur Welt gebracht. Darunter auch Staatsprämientöchter. Auf dem zweiten Platz rangierte USARA v. Ussuri xx a. d. Polly v. Poncho (Aussteller: Hans-Joachim Frahm, Redefin). USARA  kann auf eine erfolgreiche Nachzucht in Zucht und Sport verweisen. Sie ist u. a. Mutter von zwei gekörten Hengsten. Auf dem dritten Rang kam die Stute FENJA v. Peter I a. d. FEE v. Leicester. FENJA (Aussteller: Melanie Stahlbuck, Hamburg) hat ihre Leistungsprüfung im Reiten mit überdurchschnittlichen Noten absolviert und geht erfolgreich mit Kindern im Turniersport.

Oskar H - Bundesschau-Siegerhengst 2015 (c) Katrin Glüsenkamp

Oskar H – Bundesschau-Siegerhengst 2015
(c) Katrin Glüsenkamp

Die Klasse der Hengste setzte sich aus zwei noch ungeprüften Junghengsten und sechs Hengsten mit erfolgreicher HLP zusammen. Hier setzte sich deutlich der Körsieger aus Prussendorf OSKAR-H v. Ohaio T aus einer Anderwill- Mutter mit 8,17 Punkten an die Spitze. Der Rappschecke wurde gezogen und ausgestellt von Jens Hacker aus Kummerow. An zweiter Stelle stand SAPHIR v. Shamani aus einer Welsh-B –Mutter. SAPHIR (Züchter und Besitzer: Jagdschloss Friedrichsmoor) besticht mit wunderschönem Kopf und Ausstrahlung. Seine Nachkommen sind regelmäßig auf dem Elitefohlenchampionat in Mecklenburg- Vorpommern vertreten.
Dicht dahinter rangierte der Junghengst OSLO T v. Ohaio T a. d. Chanell v. Pythagoras (Austeller: Schimmel- und Scheckenhof Tannhäuser, Sanne). OSLO T stand in diesem Jahr auf der Deckstation in Redefin und wird im Herbst seine Leistungsprüfung absolvieren.

Die letzte Klasse stellten die Wallache. Erstmalig in die Ausschreibung aufgenommen, repräsentieren sie vorrangig die sportliche Nutzung der Lewitzer.
An erster Stelle ging PARIS v. Pythagoras a. d. Mirage v. Munser I. PARIS wurde von Familie Schörfke aus Klein-Warnow gezogen und ausgestellt. Silja Schörfke ist mit ihm hocherfolgreich im Fahrsport unterwegs und mittlerweile sogar im Landeskader in Brandenburg. RAPHAEL D v. Ramses ben Galdos a. d. Sadine I v. Satan I (Austeller: Daniela Duscha) wurde Reservesieger. RAPHAEL D ist ein typstarker Braunschecke, der  sowohl im Turniersport, als auch im Schauprogramm zuverlässig seine Leistung bringt. Den dritten Platz stellte ORION v. Olli T a. d. Gaja v. Allat Al Ganschow. ORION (Züchter: Jagdschloss Friedrichsmoor, Besitzer: Celina Kanzok, Neustadt- Glewe) ist ein Allrounder. Er geht mittlerweile die ersten Dressurprüfungen Kl. L, ist erfolgreich auf Distanzritten, lässt sich im Schauprogramm mit dem Halsring reiten und zeigt das Kompliment. Ein schönes Beispiel für die Vielseitigkeit und Ausgeglichenheit unserer Rasse.

Im anschließenden Schauprogramm wurden wunderschöne Schaubilder gezeigt. Die Eröffnung startete mit einem 5- Spänner, vorgestellt von Gerald Tuppat. Angespannt hatte er seine bewährten Fahrpferde sowie den Deckhengst Pegasus und den Wallach Paris von Familie Schörfke. Weitere Höhepunkte waren die verschiedenen Reitweisen u. a. mit der gerittenen Fahrschule (Reiterhof Bohm, Anne Kordt), dem Damensattel (Reiterhof Schörfke, Stine Warnat)und dem Halsringreiten (Jagdschloss Friedrichsmoor, Heidi Mößner). Weiterhin war die Einspännerquadrille mit acht Gespannen ein herrliches Bild. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an Fred und Dorit Schicketanz, die dieses Schaubild mit zwei Gespannen unterstützten.
Publikumslieblinge im Schauprogramm waren sicherlich die Zwerge vom Reiterhof Schörfke unter der Anleitung von Claudia Adamske. Die kleinen Knirpse zeigten auf ihrem Voltigierpferd Aggy ihre Künste, die viel Geschicklichkeit und Können verlangen.
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit einem reibungslosen Ablauf, tollen Pferden und schönen Schaubildern.

Susan Bolte

Bundeslewitzerschau in Redefin – Zwei Stuten mit FN-Bundesprämie

POSTED ON 10. August 2015  - POSTED IN News Zucht + Sport

Bei der FN-Bundeslewitzerschau am 2. August im Landgestüt Redefin gab es über 45 Lewitzer Ponys zu bewundern. Die ursprünglich aus der Lewitz in Mecklenburg-Vorpommern stammenden Schecken sind heute in ganz Deutschland zuhause. Zwei der vorgestellten Stuten wurden mit der Bundesprämie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) belohnt.

In den Genuss einer FN-Bundesprämie kommen all diejenigen Pferde beziehungsweise Ponys, die bei einer FN-Bundesschau in der Beurteilung mindestens die Note „gut“ erreichen und darüber hinaus eine Leistungsprüfung absolviert haben. Der Titel der Bundesprämie wird auf der Zuchtbescheinigung der Pferde eingetragen. Die Besitzer der Stuten erhalten eine Urkunde sowie eine Plakette. In Redefin erhielten die beiden Stuten Ayuna (v. Alswin a.d. Nancy v. Korteh. Arthur) und Varonda (v. Greenhorn a. d. Venja v. Rondo) die von der FN vergebene Bundesprämie. Ayuna wurde vom Jagdschloss Friedrichsmoor in Friedrichsmoor gezogen und steht im Besitz von Karen Schröter in Hornkaten. Varondas Züchterin ist Susanne Hoffmann in Moersdorf, die Besitzerin Susan Bolte in Deibow. „Das Ambiente in Landgestüt Redefin verbunden mit herrlichem Sommerwetter ist für so eine Bundeschau einfach unübertroffen“, schwärmte Volker Hofmeister, Mitglied in der Richterkommission der Bundeschau. „Die Beteiligung mit mehr als 45 Stuten und Hengsten war sehr erfreulich, wobei die beiden Stuten Ayuna und Varonda einfach hervorstachen.“ Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein abwechslungsreiches Schauprogramm, in dem die Lewitzer ihre vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten demonstrierten. Prominenter Gast der FN-Bundesschau war der Landwirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus.

Quelle: fn-press FN/Dr. T. Dohms-Warnecke

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